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ATELIER

Elisabeth Schuhmann, Gründerin von ZWEI BIS VIER, spezialisiert sich in ihrer Arbeit als bildende Künstlerin auf den Entwurf heterotopischer Orte – sogenannte Andere Orte, die nach eigenen, gesellschaftlichen Normen entgegengesetzten Regeln funktionieren; Orte, die sich i n der Welt, jedoch als Gegen-Welt a u ß e r h a l b derselben befinden.

 

Zwischen den verschiedenen Medien der Malerei und Grafik (ZWEI), der keramischen Plastik (DREI) und dem sich über die Zeit verändernden Freiraum (VIER) entwickeln sich reziproke Dynamiken:

Aus lyrischen Abstraktionen entstehen grafisch-analytische Spurensicherungen des malerischen Prozesses und spekulative, freiraumplanerische Entwürfe, in denen der gestische Pinselstrich über Topografie und Materialverwendung bestimmt;

Beobachtungen im öffentlichen Raum der Stadt – stets mit besonderem Augenmerk auf das Ephemere und Unbeabsichtigte, auf Orte, die durch die dort tätigen Menschen skulpturale Eigenschaften entfalten oder durch Pionierpflanzen zum Garten werden, ohne bewusst so angelegt worden zu sein - werden übertragen auf keramische Modelle für Landschaften, die in der Tradition der Romantik post-katastrophische Situationen in einer Melancholie des späten Anthropozäns inszenieren;

Sinnbildhaftes der Landschaft und Methoden der Kartographie fließen schließlich ein in die Malerei und manifestieren sich auf Papier und Leinwand als Unternehmung, das ambivalente und heterotopische Moment der Malerei zu vereindeutigen und: zu verorten.

 

ZWEI BIS VIER ist derzeit vornehmlich in München, Deutschland, tätig, und befindet sich als junges Atelier im Aufbau.

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